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BDZ-Jugendworkshop in Berlin: Die Zukunft gemeinsam gestalten

Ein starkes Netzwerk lebt vom Mitmachen.

Um jungen Mitgliedern Raum für echten Austausch und Vernetzung zu geben und die Begeisterung dafür zu wecken, die eigene gewerkschaftliche Zukunft aktiv mitzugestalten, lud der BDZ-Bezirksverband Berlin-Brandenburg zu einem dreitägigen Jugendworkshop nach Berlin ein. Drei Tage voller neuer Ideen, intensiven Begegnungen und echter Gemeinschaft liegen hinter den Teilnehmenden.

Unser Jugendworkshop startete in Berlin mit vielen neuen und auch vertrauten Gesichtern, spannenden Gesprächen und jeder Menge Motivation. Als Unterkunft diente das L’Aiglon des Sozialwerks in Berlin.

Anschließend stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Mit dem Spiel „Spekulation/Vermutung“ kamen die Teilnehmenden schnell miteinander ins Gespräch. Dabei galt es, Vermutungen über die anderen anzustellen und anschließend herauszufinden, was tatsächlich zutraf. So entstand eine lockere Atmosphäre, in der erste Berührungsängste schnell verschwanden.

Im weiteren Verlauf richtete sich der Fokus auf den Bezirksverband Berlin-Brandenburg des BDZ. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Arbeit und Strukturen des Bezirksverbandes und setzten sich damit auseinander, welche Bedeutung die gewerkschaftliche Arbeit für jüngere Mitglieder hat.

Zum Abschluss des Tages wurde es interaktiv: In verschiedenen Gruppen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit durchaus spannenden Fragen rund um den BDZ. So z.B.:

– Bei welchen Themen fühlt ihr euch von der Gewerkschaft bisher super vertreten – und wo fehlen euch Antworten oder Präsenz?

Was müsste passieren oder welches Thema müsste auf den Tisch kommen, damit ihr sagt: „Hier bringe ich mich jetzt aktiv ein!“?

Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, diskutiert und Ergebnisse erarbeitet. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Perspektiven einbringen und sich intensiv mit den Themen auseinandersetzen. Die Ergebnisse dieser Gruppenarbeit fließen in die grundsätzlichen Überlegungen zur Ausrichtung der Jugendarbeit im Bezirksverband ein. 

Am Vormittag des zweiten Tages lag der Schwerpunkt zunächst auf den verschiedenen Jugend- und Auszubildendenvertretungen. Dabei gab es auch persönliche Einblicke – Der Seminarleiter berichtete dabei aus seiner eigenen Zeit in der HJAV und konnte so die theoretischen Inhalte mit praktischen Erfahrungen verbinden. Darüber hinaus wurde natürlich auch die BDZ-Jugend näher beleuchtet. Neben Funktion und Aufgaben ging es insbesondere darum, den Teilnehmenden die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich innerhalb des BDZ einbringen können. Im zweiten Teil des Tages richtete sich der Blick stärker auf die gewerkschaftliche Arbeit des BDZ. Gemeinsam wurden bereits erzielte gewerkschaftliche Erfolge betrachtet und besprochen, welche Verbesserungen durch das gemeinsame Engagement erreicht werden konnten. Darüber hinaus wurden die konkreten Vorteile einer Mitgliedschaft vorgestellt. Dabei kamen unter anderem die Diensthaftpflichtversicherung sowie die DBB-Vorteilswelt zur Sprache. So wurde deutlich, dass gewerkschaftliches Engagement nicht nur für die gemeinsame Interessenvertretung wichtig ist, sondern Mitgliedern auch ganz konkrete Vorteile bietet. Am Nachmittag hieß es dann: Raus aus dem Seminarraum und rein in die gemeinsame Aktivität! Mit der U6 machte sich die Gruppe auf den Weg zum Volleyball-Court „BeachMitte“. Bei kühlen Getränken und zahlreichen Ballwechseln stand vor allem der gemeinsame Austausch im Vordergrund. Die sportliche Aktivität bot eine willkommene Abwechslung zum Seminarprogramm und gleichzeitig die perfekte Gelegenheit zum Netzwerken. Abseits der offiziellen Programmpunkte konnten sich die Teilnehmer noch einmal in lockerer Atmosphäre kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt des letzten Tages stand vor allem die Auswertung der vergangenen Seminartage. Gemeinsam wurde besprochen, welche Inhalte vermittelt wurden, welche Erkenntnisse die Teilnehmenden mitnehmen konnten und welchen konkreten Mehrwert das Seminar für die jungen Mitglieder geschaffen hat. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere der offene Austausch und die Möglichkeit, eigene Fragen und Ideen einzubringen, von großer Bedeutung waren.

Altersvorsorge und weitere Vorteile durch Kooperationspartner

Einen weiteren Schwerpunkt setzte der Vortrag der Debeka zum Thema Altersvorsorge, eine Thematik mit der sich junge Beschäftigte früher oder später auseinandersetzen müssen. Dieser Vortrag eines Kooperationspartners des BDZ zeigte, welche zusätzlichen Vorteile und Angebote sich für Gewerkschaftsmitglieder ergeben können. Damit wurde das Seminarprogramm um einen praxisnahen Baustein ergänzt.

Der Seminarleiter Leon Rabinowitsch zeigte sich mit dem Verlauf des Workshops und insbesondere mit dem Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr zufrieden:

„Alle von uns zum Seminar eingeladenen lebensjüngere Mitglieder (unter 30 Jahren) haben aktiv am Workshop teilgenommen. Während wir einen inhaltlichen Mehrwert schaffen konnten, brachte der Austausch mit den jungen Mitgliedern neue Ideen und Anreize. Insbesondere bei den Interessenvertretungen für junge Beschäftigte muss mehr Transparenz geschaffen werden.“

Damit wurde zugleich deutlich, dass der Workshop keine Einbahnstraße war. Neben der Vermittlung von Wissen und Informationen konnte auch der direkte Austausch mit den jungen Mitgliedern wichtige neue Impulse für die weitere Arbeit liefern.

Ein gelungener Abschluss

Alles in allem erwies sich auch die gewählte Lokalität als optimal für einen solchen Workshop. Die Räumlichkeiten boten ausreichend Platz für gemeinsame Seminareinheiten, Gruppenarbeiten und den persönlichen Austausch. Besonders erfreulich war, dass die Teilnehmenden die Möglichkeiten der Unterkunft und der verschiedenen Räumlichkeiten aktiv genutzt haben.

Genau das sollte ein Jugendworkshop leisten: Wissen vermitteln, Kontakte schaffen, Raum für Austausch bieten und junge Mitglieder dazu ermutigen, sich aktiv einzubringen.

Mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Kontakten ging damit ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Jugendseminar zu Ende. Die drei Tage haben gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen jungen Mitgliedern und der Gewerkschaft ist – und dass aus gemeinsamen Gesprächen neue Ideen für die Zukunft entstehen können.

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