Die Generalzolldirektion hat dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) nun einen Bericht vorgelegt, in dem der Abbruch der Bauplanungen und die Anmietung von Liegenschaften im Großraum Bamberg empfohlen wird. Laut BDZ hat das BMF diesem Bericht noch nicht zugestimmt.
Um die Angelegenheit in die richtige Richtung voranzutreiben, suchten die beiden BDZ-Vertreter das Gespräch mit dem örtlich zuständigen Bundestagsabgeordneten. Es wurde Einigkeit darüber erzielt, dass nun eine Entscheidung des Ministers oder eines hochrangigen Vertreters des BMF erforderlich ist, um den Neubau des Zollcampus zu ermöglichen.
Herr Schwarz sicherte den Gewerkschaftsvertretern zu, seine Kontakte im BMF zu nutzen. Eine zeitnahe Entscheidung über den Neubau und insbesondere ein zügiger Baubeginn seien von entscheidender Bedeutung. In der Vergangenheit sei es mehrfach zu Verzögerungen und damit verbundenen Kostensteigerungen gekommen, als Baukörper und Ausstattung verschiedener Objekte aufgrund vermeintlicher Kostenersparnisse geändert („gegatzert“) wurden. Diese Erfahrung soll nun vermieden werden.
Man plant den Neubau für die ca. 200 Beschäftigten nun schon seit dem Jahr 2014!Der Bauplan sieht vor, die derzeit vier Bamberger Dienststellen (plus eine Lagerhalle) zu einer einzigen zusammenzulegen. Das entsprechende Grundstück in Bamberg in der Gutenbergstraße ist bereits seit den 1990ern in Bundesbesitz.Das Hauptzollamt Schweinfurt hat in 2025 mehr als 1,5 Mrd. Euro für den Bundeshaushalt vereinnahmt.Die drei Gesprächspartner stimmten überein, dass solch hohe Einnahmen – und die Sicherheitsaufgaben des Zolls – eine angemessene und ordentliche Unterbringung erfordern.
Sollte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) tatsächlich gegen den Neubau entscheiden, müssen wir uns gemeinsam mit MdB Schwarz um eine alternative Unterbringung der Dienststellen in Bamberg bemühen. Eine weitere Nutzung der bestehenden Gebäude ist aus vielen Gründen nicht mehr tragbar, sodass dann ggf. mehrere Neuunterbringungen am Standort Bamberg unumgänglich sind.
Wir halten Sie über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden.




