Nachdem sich der BDZ-Bundesvorsitzende bereits im April 2026 mit der SPD-Berichterstatterin im Haushaltsausschuss getroffen hatte, folgte im Juni ein Gespräch mit der Unionsseite. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Austausches mit MdB Mechthilde Wittmann (CSU) standen die anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 sowie die aktuelle Lage und die Herausforderungen des Zolls.
Thomas Liebel betonte die zentrale Rolle des Zolls für die Sicherung von Staatseinnahmen, den Schutz der Wirtschaft und die Bekämpfung von Kriminalität. Vor dem Hintergrund wachsender Aufgaben – insbesondere im E-Commerce, bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität und im Bereich der Sanktionsdurchsetzung – unterstrich er die Notwendigkeit einer nachhaltigen personellen und technischen Stärkung der Zollverwaltung. Aus Sicht des BDZ sind zur Sicherung der Aufgabenwahrnehmung des Zolls, einerseits im Bereich Warenabfertigung, andererseits im Bereich OK-Bekämpfung sowie infolge der digitalen Transformation mindestens 2.700 zusätzliche Planstellen erforderlich.
MdB Mechthilde Wittmann zeigte sich offen für die Anliegen des BDZ und würdigte die wichtige Arbeit der Zollbeschäftigten. Beide Seiten waren sich einig, dass der Zoll angesichts der vielfältigen Herausforderungen gezielt gestärkt werden muss, um auch künftig handlungsfähig zu bleiben.








