Der BDZ stellte in dem Austausch die wachsenden Anforderungen in den Bereichen Innere Sicherheit, Bekämpfung von Organisierter Kriminalität, Rauschgift- und Finanzkriminalität, die Sicherung von Steuern und Zöllen sowie die Herausforderungen der digitalen Transformation heraus. Dabei wurde deutlich gemacht, dass die derzeitige Personalausstattung an vielen Stellen nicht ausreicht, um die politische Erwartung an einen schlagkräftigen, modernen und bürgernahen Zoll zu erfüllen.
MdB Kathrin Michel zeigte großes Interesse an den geschilderten Belastungen in den Dienststellen und den konkreten Forderungen des BDZ für den Bundeshaushalt 2027. Sie ließ sich insbesondere die geplanten Aufgabensteigerungen, den Stellenmehrbedarf in Vollzug, IT und Ausbildung sowie die finanziellen und organisatorischen Folgen prekärer Personalressourcen erläutern.
Der BDZ betonte, dass es im anstehenden Haushaltsverfahren darauf ankommt, die Zollverwaltung nicht nur punktuell, sondern strukturell zu stärken – mit zusätzlichen Planstellen in den Bereichen Sicherheit und Vollzug, Digitalisierung, Ausbildung, IT‑Sicherheit und Einnahmesicherung. Kathrin Michel nahm die gewerkschaftlichen Argumente und Forderungen für die weiteren Beratungen im Haushaltsausschuss mit und sagte zu, die Anliegen des Zolls im parlamentarischen Verfahren aufmerksam zu begleiten. Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch.







