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Alterssicherung zukunftsfest gestalten – nicht zulasten des öffentlichen Dienstes

Die Zukunft der Alterssicherung wird intensiv diskutiert. Für den BDZ Bezirksverband Baden ist klar: Notwendige Reformen dürfen nicht zulasten der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gehen. Wir begleiten die Entwicklungen aufmerksam und setzen uns konsequent für die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen ein.

Die demografischen Entwicklungen stellen die Alterssicherungssysteme in Deutschland vor große Herausforderungen. Die bekanntgewordenen Vorschläge der Rentenkommission sehen derzeit keine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung vor. Dies ist aus Sicht des BDZ Bezirksverband Baden ausdrücklich zu begrüßen.Gleichzeitig werden Überlegungen diskutiert, das Versorgungsniveau künftig stärker an das Rentenniveau anzunähern. Für uns ist dabei jedoch klar, dass eine notwendige Modernisierung und Zukunftssicherung der Alterssicherungssysteme nicht zulasten der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gehen darf.Dabei gilt es insbesondere, vereinfachenden Vergleichen zwischen Durchschnittsrenten und Durchschnittspensionen entgegenzutreten. Die Beamtenversorgung umfasst nicht nur Elemente der gesetzlichen Rente, sondern ersetzt zugleich eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung. Darüber hinaus ist die Beamtenversorgung als Teil der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums verfassungsrechtlich besonders geschützt.Zudem spiegeln Durchschnittspensionen häufig lebenslange Vollzeitbiografien sowie das im öffentlichen Dienst überdurchschnittlich hohe Qualifikationsniveau wider. Ein rein zahlenmäßiger Vergleich ohne Berücksichtigung dieser Faktoren zeichnet daher kein zutreffendes Bild.Gemeinsam mit dem BDZ Bund und dem dbb beamtenbund und tarifunion werden wir die weiteren Entwicklungen begleiten und uns entschieden für die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen einsetzen.Sobald nähere Informationen zu den konkreten Vorschlägen und deren möglicher Umsetzung vorliegen, werden wir unsere Mitglieder selbstverständlich zeitnah informieren.

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