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„Von Luther, Bach und Autotradition“ – Bildungsreise des BDZ Westfalen

Der Bezirksverband Westfalen war drei Tage zu Gast in Thüringen

Ziel der diesjährigen Bildungsreise des Bezirksverbands Westfalen war Eisenach in Thüringen. Vom 6. bis 8. Juli erlebten die teilnehmenden Mitglieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Kurz nach der Ankunft hat die Reisegruppe bei einer Altstadtführung wissenswertes über die Stadt und seine berühmten Bürger wie Luther und Bach erfahren. Bei der anschließenden Führung und Besichtigung des Lutherhauses wurde das Leben von Martin Luther und seiner Verbannung auf der Wartburg eindrucksvoll erläutert. Am Abend wurde natürlich wie zu Luthers Zeiten gespeist. Die Lutherstuben sorgten für ein authentisches Ambiente, so dass man sich in die damalige Zeit zurückversetzt fühlte.

Der dritte und letzte Tag der Bildungsreise führte uns unter Tage. Im Rahmen einer Sonderführung wurde das Erlebnisbergwerk Merkers besichtigt. Nach einer kurzen Einweisung hieß es „Glück Auf“ und schon ging es im Förderkorb ins Bergwerk. Der Guide der Bergwerksgesellschaft stellte die Geschichte des Salz- und Kaliabbaus dar. Aber auch eine Lasershow unter Tage sowie die Besichtigung der Goldkammer, die 1945 von den Alleierten entdeckt wurde, gehörten zum Programm unter Tage. In 800 m Tiefe brachte die Kristallgrotte die Teilnehmenden zum Staunen. Nach gut zweieinhalb Stunden unter Tage stand die Seilfahrt nach über Tage an. Der Tag im Bergwerk Merkers war für alle ein eindrucksvolles Erlebnis!

Der zweite Tag begann mit der Besichtigung und einer kurzweiligen Führung durch die Wartburg. Die Geschichte der Burg wurde durch den Referenten der Wartburg-Stiftung eindrucksvoll dargestellt. Zuvor hatten die Teilnehmenden noch ausgiebig Zeit, die Burg zu erkunden und so manches Fotomotiv festzuhalten. Nach dem Mittagessen hat die Gruppe viel über die lange Autotradition in Eisenach erfahren. Der Besuch in der Automobilwelt zeigte die Entwicklung des Automobils, aber auch die Folgen einer immer stärkeren Globalisierung, der immer Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

Am Abend des zweiten Tages wurde es musikalisch. Nach der Besichtigung des Bachhauses stand eine exklusive Abendmusik in den historischen Räumen an. Auf Musikinstrumenten des 16. und 17. Jahrhunderts gab es ein kleines Konzert, sodass der Abend einen wunderschönen Ausklang fand.

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