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Jetzt oder nie: Frauen. Macht. Demokratie – 13. dbb bundesfrauenkongress

Am 20. und 21. März 2026 fand der 13. dbb bundesfrauenkongress in Berlin statt. Gabriela Raddatz vertrat den Bezirksverband Bund.

Am ersten Tag wählten die Delegierten ihre Geschäftsführung für die kommenden fünf Jahre. Milanie Kreutz (DSTG) wurde in ihrem Amt als Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Tanja Küsgens (VBE) übernimmt das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Zu Beisitzerinnen wurden Valentina van Dornick (komba), Synnöve Nüchter (dbb Berlin), Sandra Schäfer (BBB) und Martina Scherer (DPhV) gewählt.

Auf der öffentlichen Veranstaltung des dbb bundesfrauenkongress haben die dbb frauen anschließend mit hochkarätigen Gästen diskutiert.

Milanie Kreutz betonte die Dringlichkeit von Gleichstellung für die Demokratie. Bundesfamilienministerin Karin Prien forderte Parität und Maßnahmen gegen digitale Gewalt. Stefanie Hubig, Bundesjustizministerin betonte die Notwendigkeit eines Paritätsgesetzes und besseren Schutz vor digitaler Gewalt. Volker Geyer, dbb Bundesvorsitzender unterstrich, dass Gleichstellung nicht verhandelbar ist und forderte faire Karrierechancen sowie Entgeltgleichheit.

Am zweiten Tag des Kongresses entschieden die Delegierten über 300 Anträge und legten damit die Politik der dbb frauen für die nächsten fünf Jahre fest.

Die wichtigsten Themen sind:

  • Parität und Gleichstellung: Mehr Frauen in Parlamenten und Gremien, Förderung von Frauen und faire Bewertungskriterien.
  • Schutz vor Gewalt: Null Toleranz gegenüber Gewalt, sexueller Belästigung und Mobbing, sowie bessere Unterstützungsstrukturen.
  • Digitalisierung: Zukunftssichere Verwaltungsdigitalisierung und KI ohne Diskriminierung oder Datenschutzverletzungen.
  • Arbeitszeit: Geschlechtergerechte Arbeitszeitgestaltung, Flexibilisierung und Recht auf Nicht-Erreichbarkeit.
  • Familie und Beruf: Bessere Rahmenbedingungen für Alleinerziehende, Ausbau der Kinderbetreuung und gerechtere Aufteilung der Elternzeit.
  • Pflege: Sichtbarmachung von Pflegearbeit, Lohnersatzleistungen für pflegende Angehörige und Anerkennung von Pflegezeiten.
  • Frauengesundheit: Geschlechtersensible Gesundheitsvorsorge und Berücksichtigung der Menopause am Arbeitsplatz.
  • Bildung: Politische Bildung, Antisemitismusprävention und geschlechtergerechte Pädagogik.
  • Wirtschaft und Steuern: Abschaffung der Steuerklassen III und V, Reform des Ehegattensplittings und Schließung des Gender Pay Gaps.
  • Dienst- und Sozialpolitik: Erhalt des Berufsbeamtentums, Geschlechtergerechtigkeit in Besoldung und Entgeltordnung.
  • Ehrenamt: Stärkung und Förderung des Ehrenamts sowie von Frauen in der Gewerkschaftsarbeit.

Die vom Ständigen Ausschuss Frauen des BDZ eingereichten Anträge wurden einstimmig und ohne Änderungen angenommen. Hier hat sich insbesondere auch unsere Obfrau Frauen Martina Kanzow engagiert.

Fazit:

Der Kongress betonte die Notwendigkeit, Frauen in politische Entscheidungsräume zu bringen, um die Demokratie zu stärken und Gleichstellung zu erreichen. Es wurden konkrete Maßnahmen wie Paritätsgesetze, Schutz vor digitaler Gewalt und Reformen der Wahlkampffinanzierung gefordert. Die Teilnehmenden zeigten sich entschlossen, weiterhin für diese Ziele zu kämpfen.

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