Im Zentrum des Kongresses stand eine Frage, die uns alle betrifft: Wie lässt sich ein würdevolles und selbstbestimmtes Altern in den eigenen vier Wänden sichern, wenn die Pflegekräfte knapper und die Anforderungen zugleich komplexer werden? Die Antwort, so das Ergebnis der Beratungen, liegt in der klugen Verbindung von digitaler Innovation und menschlicher Solidarität, also im Zusammenspiel von High-Tech und Nachbarschaftshilfe.
Mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Entscheiderinnen und Entscheider sowie Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, tauschten sich gemeinsam mit engagierten Ehren- und Hauptamtlichen aus der Seniorenarbeit über diese Themen aus. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und an den Informationsständen der verschiedenen Aussteller wurden neue Ansätze vorgestellt und Erfahrungen geteilt.
Das Fazit des Kongresses lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Das Altersheim kann warten, wenn drei Dinge zusammenkommen, nämlich politische Verantwortung, starke Gemeinschaften und professionelle Brückenbauer. Entscheidend ist dabei, digitale Angebote mit aufsuchenden Angeboten zu verknüpfen, sie in bestehende Strukturen und Prozesse vor Ort einzubinden sowie Kommunikation und Koordination weiter auszubauen.
Für die gewerkschaftliche Seniorenarbeit im BDZ Bezirksverband Hessen bestätigt der Kongress einen Weg, den wir schon länger verfolgen: Menschen im Ruhestand nicht allein zu lassen, sondern sie mit Nähe, Beratung und modernen Angeboten zu begleiten.




