Eine Woche vor der feierlichen Eröffnung des neuen Dienstgebäudes des HZA Potsdam, am 26. Mai 2026, führte der Personalrat seine Personalversammlung durch.
Dies war die erste Personalversammlung seit vielen Jahren, welche wieder in den Räumlichkeiten des Hauptzollamtes stattfand. Unser Umzug in die neue Liegenschaft wurde im November/ Dezember 2025 vollzogen. Endlich sind alle Einheiten des HZA wieder unter einem Dach (besser gesagt unter einer Kuppel) vereint. Trotzdem ist es nicht einfach, bei einer Personalversammlung alle zusammenzubringen. Daher probierten wir erstmals eine hybride Veranstaltung aus. Die Personalversammlung wurde daher per Skype in die Außenstellen nach Neuruppin und an den Flughafen BER übertragen. Auch im „Paradome“ selbst konnte man aus einem weiteren Besprechungsraum der Veranstaltung folgen. Die technische Hürde haben wir also genommen.
Wir konnten bei unserer Versammlung auch einige Gäste begrüßen. Besonders gefreut hat uns, dass unser HPR-Vorsitzender und zugleich BDZ-Bundesvorsitzender, Thomas Liebel, der Einladung gefolgt ist. So erhielten unsere Beschäftigten ihre Informationen zu den dienstlichen und gewerkschaftlichen Themen aus erster Hand.
Auch der Bezirkspersonalrat entsandte einen Vertreter. Für Tim Lauterbach war die Teilnahme ein Stück weit wie „nach Hause kommen“, denn er hat beim HZA Potsdam seinen dienstlichen Werdegang nach bestandener Laufbahnprüfung begonnen.
Für die GZD nahm der Abteilungsleiter D.III, Herr Dirk Bluemcke, teil. Nachdem unser Leiter, Dr. Tim Bretschneider, unseren Kolleginnen und Kollegen einen aktuellen Sachstand zu Zoll 2030 und den Einsatztrainingszentren gab, ergänzte Herr Bluemcke hierzu aus Sicht der GZD.
Die Vorsitzende Katrin Janus gab in ihrem Bericht einen Überblick über das gesamte HZA. Jedes Sachgebiet oder Zollamt hat seine Schwerpunkte und Problemfelder, die wahr- und auch ernstgenommen werden müssen. So wurde z.B. im Sachgebiet B eine Task Force eingerichtet, wobei sämtliche Sachgebiete und Zollämter den Arbeitsbereich B 21 unterstützen, einen enormen Rückstau an Entlastungsvorgängen im Strom- und Energiebereich abzubauen. Erfreulicherweise erweist sich diese Maßnahme als erfolgreich und der Rückstau schmilzt zusehends. Im SG C führt das Indikatorenmodell dazu, dass ein enormer Stellenabbau auf den Flughafen BER zurollt. Mühsam in den vergangenen Jahren zugeführtes Personal über die Verteilung der Nachwuchskräfte und dem sog. Spitzenausgleich muss aufgrund bundesweiter Stellenausschreibungen immer wieder ziehen gelassen werden. Ein Kreislauf ohne Ende. Und nun braucht ein neu eröffnetes Terminal am Flughafen Frankfurt am Main neue Dienstposten, welche dann über die künftige KLP im SG C am Flughafen BER abgezogen werden. Hier muss unbedingt etwas am Indikatorenmodell verändert werden. Die Zahl der bundesweit zur Verfügung stehenden Dienstposten sind offenbar nicht mehr zeitgemäß.
Für die Veranstaltung gab es am Ende ein positives Feedback. Alle Gäste, Redner und auch die Beschäftigten haben mit ihren Beiträgen zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen.










