Am 19. November 2025 fand eine außergewöhnliche Sitzung der Arbeitsgruppe Frauen statt – und zwar ausgerechnet am Internationalen Männertag. Der Anlass, der normalerweise mit Themen wie Gleichstellung von Frauen in der beruflichen Entwicklung, Arbeitszeitmodellen und Vereinbarkeitsthemen beruflich, persönlich sowie familiär und unbezahlter Care-Arbeit verbunden wird, diente dieses Jahr als Bühne für eine lebhafte Diskussion, die mit ihren Perspektivwechseln überraschte.
Die AG Frauen, traditionell eine Plattform für die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebensbereichen, wählte in diesem Jahr bewusst den Internationalen Männertag, um über die Rolle der Männer in der Gesellschaft zu reflektieren und sie zu hinterfragen. Ziel war es, die weit verbreitete Diskussion über Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit um eine neue Dimension zu erweitern und dabei die Bedeutung von Empathie und gegenseitigem Verständnis zu betonen.
Ein innovativer Dialog: Männer als Teil der Lösung
Es geht nicht darum, den Internationalen Männertag zu „übernehmen“, sondern darum, ein respektvolles Gespräch über Geschlechterrollen zu führen. Gleichstellung bedeutet nicht, einen Geschlechterkampf zu führen, sondern die Vielfalt und die gegenseitige Verantwortung in unserer Gesellschaft zu fördern. Der Internationale Männertag ist eine wertvolle Gelegenheit, um zu reflektieren, wie wir alle zusammenarbeiten können, um stereotype Normen zu hinterfragen.
Vielfältige Perspektiven und überraschende Erkenntnisse
Der Internationale Männertag erinnert uns daran, dass es nicht nur darum geht, die Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen, sondern auch die von Männern in ihrer ganzen Vielseitigkeit und Menschlichkeit zu fördern
Aufruf zu einem neuen Dialog
Am Ende der Sitzung wurde ein klares Fazit gezogen: Der Weg zu einer gerechteren und respektvolleren Gesellschaft kann nur durch einen Dialog auf Augenhöhe zwischen allen Geschlechtern erreicht werden. Es sei wichtig, gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit zu finden und alle Stimmen in diesem Prozess einzubeziehen.
Unsere Sitzung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll es ist, über den Tellerrand zu schauen und den Dialog zu fördern. Nur gemeinsam können wir die traditionellen Normen überwinden, die uns als Gesellschaft hemmen.



