Zu Beginn stellte der Vorsitzende des BV Nord den Geschäftsbericht für den zurückliegenden Zeitraum vor. Darüber hinaus erläuterte er die Herausforderungen, die sich aus der anstehenden Umsetzung der Ergebnisse des Projektes „Zoll 2030“ nach dessen Abschluss ergeben werden. Der dafür vorgesehene Umbaustab wird von der Vizepräsidentin der Generalzolldirektion, Frau Wiedemann, geleitet. Mit der praktischen Umsetzung der Maßnahmen soll erst begonnen werden, nachdem das entsprechende Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist.
Ein weiteres Schwerpunktthema war die Zukunft des Wasserzolls, der derzeit einer Evaluation unterzogen wird. Ziel dieser Überprüfung ist die Optimierung bestehender Prozesse sowie die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Behebung des bestehenden Personaldefizits.
Ebenfalls thematisiert wurde die Errichtung eines Einsatztrainingszentrums in Neumünster. Die Inbetriebnahme dieser Einrichtung ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Das Zentrum soll künftig zur Verbesserung und Bündelung von Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen beitragen.
Der Bezirkshauptvorstand beschloss zudem, die Vernetzung in den politischen Raum im laufenden Jahr weiter zu intensivieren. Dadurch soll zusätzliche Unterstützung durch politische Entscheidungsträger gewonnen werden, um die Forderungen zugunsten der Beschäftigten in der Zollverwaltung wirkungsvoller durchsetzen zu können.
Im weiteren Verlauf der Sitzung arbeiteten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen zu den Themen Mitgliederwerbung bei Bestandsbeschäftigten sowie Mitgliederbindung und Betreuung. Die Ergebnisse wurden im Anschluss im Plenum vorgestellt und werden derzeit verschriftlicht. Nach Fertigstellung sollen sie den Ortsverbänden zur weiteren Nutzung zur Verfügung gestellt werden.



