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Einblick in Aufgaben und Leistungen der Funkwerkstatt in Waidhaus

Ein Blick hinter die Kulissen technischer Spezialarbeit beim Zoll: In der Funkwerkstatt Waidhaus sorgen hochqualifizierte Beschäftigte dafür, dass Einsatzfahrzeuge der Zollfahndung und Vollzugseinheiten mit moderner Funk- und Spezialtechnik ausgestattet und einsatzbereit bleiben. Beim Besuch vor Ort machte sich BDZ-Bundesvorsitzender Thomas Liebel ein Bild von den anspruchsvollen Aufgaben – und von den Herausforderungen, vor denen diese wichtige technische Infrastruktur künftig steht.

In der Funkwerkstatt Waidhaus werden Funkanlagen in Dienstfahrzeuge eingebaut, programmiert, gewartet und instandgesetzt. Die Kolleginnen und Kollegen rüsten zudem Fahrzeuge für die Verwertung ab und übernehmen die jährliche elektrische Sicherheitsprüfung der Büromobile. Hinzu kommen der Einbau von Funk-, Sondersignalanlagen und Spezialtechnik in Fahndungsfahrzeuge sowie die Erstellung detaillierter Einbaudokumentationen. Sonderaufgaben wie der Austausch von 230V‑Wechselrichtern in Büromobilen oder Reparaturen an Sondersignalanlagen gehören ebenfalls zum täglichen Spektrum. Die Funkwerkstatt ist darüber hinaus zentrale Ansprechstelle für Bedarfsträger, Leitungen der Vollzugsbereiche und unterstützt durch vielfältige Verwaltungstätigkeiten. Ein breites Spektrum an technischen Serviceleistungen zur Betriebsfähigkeit des Zolls.

Der Standort Waidhaus steht dabei exemplarisch für zahlreiche Funkwerkstätten, die leider nicht immer im unmittelbaren Fokus zur Stärkung des Zolls stehen. Grund genug, sich vor Ort über die künftigen – insbesondere demografischen – Herausforderungen einen Einblick zu verschaffen. So besuchte der BDZ Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Hauptpersonalrats beim Bundesministerium der Finanzen, Thomas Liebel, am 16. Februar 2026, die Funkwerkstätte in Waidhaus vor Ort.

Zuständigkeit für mehrere Hauptzollämter und Fahndungseinheiten

Die Funkwerkstatt Waidhaus ist zuständig für die Hauptzollämter Regensburg, Nürnberg und Schweinfurt. Im Rahmen der elektrischen Sicherheitsüberprüfung der Büromobile kommen zusätzlich die Hauptzollämter Rosenheim, Landshut und Augsburg hinzu. Betreut werden darüber hinaus die Fahndungszweigstellen einschließlich der Observationseinheit Zoll (OEZ) sowie die Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift (GER) in Weiden und Nürnberg. Auch die Zollhundeschule in Neuendettelsau sowie bundesweit eingesetzte Fahndungseinheiten profitieren von der technischen Expertise aus Waidhaus. Für den Einbau in Fahndungsfahrzeuge ist pro Fahrzeug ein Zeitraum von etwa zwei Monaten erforderlich, was die Komplexität der Arbeiten verdeutlicht.

Historische Entwicklung und Dienstpostenbewertung

Der Standort Waidhaus ist seit 1977 als große Funkwerkstatt mit einem Personalsoll ab drei Beschäftigten festgelegt. Die Leitung der Funkwerkstatt ist mit einem Dienstposten der Besoldungsgruppe A 9m hinterlegt, die übrigen Funkwarte sind im Bereich A 7 bis A 8 bewertet. Der Personalbestand schwankte in der Vergangenheit zwischen zwei und vier Beschäftigten, was die Belastung des vorhandenen Personals zusätzlich erhöhte. Im Zuge organisatorischer Veränderungen wurden in Bayern die Funkwerkstätten von fünf auf zwei Standorte reduziert, während zugleich der Personalbestand von 13 auf 7 Beschäftigte verringert wurde. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, die verbliebenen Standorte personell und strukturell zu stärken.

Einbindung in den Technischen Dienst und notwendige Verbesserungen

Die Einbindung der Funkwerkstatt in den technischen Dienst der Zollverwaltung ist fachlich folgerichtig, braucht aber eine zeitgemäße und attraktive Ausgestaltung der Dienstposten. So wäre beispielsweise eine aufgabengerechte Dienstpostenbewertung im Bereich A 7 bis A 11, die Perspektiven für Aufstiegsmöglichkeiten und Laufbahnwechsel erforderlich. Ebenso ist die Teilnahme am Zulagenwesen ein wichtiger Baustein, um die besondere Verantwortung und die hohe technische Spezialisierung angemessen abzubilden. Speziell für Waidhaus sind zudem die Klärung der langfristigen Standortfrage, die Verbesserung der räumlichen Einbausituation sowie eine zielgerichtete Personalzuführung erforderlich.

Position und Forderungen des BDZ

Der Dienststellenbesuch veranschaulichte eindrucksvoll die Professionalität, Einsatzbereitschaft und Identifikation der Beschäftigten der Funkwerkstatt Waidhaus. Für den BDZ steht fest, dass diese hochspezialisierte technische Infrastruktur eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Zollfahndung und der Vollzugseinheiten ist. Wir fordern daher eine konsequente Aufwertung der Dienstposten, attraktive Entwicklungswege im technischen Dienst sowie eine verlässliche Personalverstärkung. Ebenso setzen wir uns für eine nachhaltige Sicherung und Modernisierung des Standortes Waidhaus ein, einschließlich verbesserter Einbaubedingungen und zeitgemäßer Arbeitsmittel. Nur unter diesen Bedingungen kann die Funkwerkstatt Waidhaus auch künftig ihren unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit, Zollfahndung und Gefahrenabwehr leisten.

Dienststellenbesuch beim Zollamt Waidhaus

Ein weiterer Dienststellenbesuch beim Zollamt Waidhaus unter Teilnahme von Vertretern des örtlichen Personalrats (ÖPR) beim Hauptzollamt Regensburg rundete die Einblicke beim Zoll in Waidhaus ab. Das Zollamt Waidhaus wird nach langjährigen Planungen und nach jüngster Entscheidungslage des BMF wohl nicht neu gebaut. In der Folge dessen, hatte sich der BDZ-geführte ÖPR beim HZA Regensburg für eine sozialverträgliche alternative Verwendung der betroffenen Beschäftigten eingesetzt. Die Gespräche mit den Zöllner/innen vor Ort bekräftigten diesen Ansatz, da die Unterbringung im gegenwärtigen Zollamt Waidhaus nicht mehr den Grundsätzen eines angemessenen Arbeitsumfeldes für die Zollabfertigung entsprechen.

BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft

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Tel.: +49 30 863247640

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