Im Mittelpunkt des Gesprächs am 24. Februar 2026 zwischen PStSin Connemann, dem BDZ-Bundesvorsitzenden Thomas Liebel, dem Vorsitzenden der BDZ Jugend Tim Lauterbach und BDZ-Pressesprecher Felix Schirner standen aktuelle Herausforderungen für Wirtschaft und Verwaltung im Bereich des E-Commerce, der Sanktionsdurchsetzung sowie der praktischen Umsetzung zoll- und außenwirtschaftsrechtlicher Vorgaben. Connemann zeigte sich sehr interessiert für die laufenden Reformvorhaben der vom Bundesfinanzministerium angestoßenen Strategie „Zoll 2030“ und damit verbundene weitergehende Folgen auch für den Aufgabenbereich des Bundeswirtschaftsministeriums. Denn ein moderner, leistungsfähiger Zoll ist essenziell für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
Dabei wurde deutlich, dass funktionierende Kontrollstrukturen und eine rechtssichere Verwaltungspraxis nicht nur für die zuständigen Behörden, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind. Gerade in einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld kommt einer effizienten und zugleich praxisnahen Ausfuhrkontrolle eine Schlüsselrolle zu.
Wichtig ist, die vielfältigen Regularien möglichst bürokratiearm umzusetzen. Der BDZ brachte in diesem Zusammenhang die Perspektive der Zollverwaltung ein und betonte insbesondere die Bedeutung der Ortsbehörden als Ansprechpartner für Unternehmen, schlanker digitaler Prozesse und praxistauglicher Verfahren.
PStSin Connemann MdB unterstrich die Relevanz eines engen Austauschs zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um tragfähige Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu entwickeln. Die Parlamentarische Staatssekretärin brachte ihre hohe Wertschätzung zum Ausdruck: „Ich habe den allergrößten Respekt davor, was Sie als Zoll täglich leisten“, betonte Connemann in dem Gespräch.
Der BDZ bedankt sich für das offene Gespräch und wird den fachlichen Dialog weiter fortsetzen.








