OV Weiden

Stammtisch für ALLE Mitglieder –Jahreshauptversammlung des OV Weiden

Am 17. November 2022 fand die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Weiden im Weidener Schützenhaus statt.

Der OV-Vorsitzende Martin Gallersdörfer konnte in der gut gefüllten Wirtsstube des Schützenhauses 35 Teilnehmer begrüßen. Neben Beschäftigten aus fast allen Dienststellen des OV-Bezirkes fanden auch wieder viele Senioren den Weg in das traditionsreiche Wirtshaus.

22. November 2022
  • OV-Vorstand mit Jubilaren, v.l.n.r.: Liebel, Selch; Vierter v.r. Gallersdörfer
  • Martin Gallersdörfer
  • Blick ins Plenum
  • Blick ins Plenum

In seinem Tätigkeitsbericht ließ der Vorsitzende noch einmal die vergangenen beiden Jahre Revue passieren, die natürlich stark geprägt waren von der Pandemie. Der persönliche Kontakt, der so wichtig ist für eine Gewerkschaft, habe darunter natürlich gelitten. Das wolle man in den nächsten Monaten wieder etwas auffangen.

Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit und stellte der Versammlung die Vorstandschaft des OV Weiden vor. Diese setzt sich zusammen aus den Stellvertretern Markus Hensel (ZFA), Karin Pflaum (FAZ IT), Caroline Piehler (ZKA), Jürgen Ranft (FKS) und Manfred Schneider (KEV). Komplettiert wird der Vorstand durch Markus Völkl (FAZ IT) als Kassier, Hans Forster (ZKA) als Revisor und Karlheinz Selch (Bundeskasse). Hans Eich unterstützt den OV als beratendes Vorstandsmitglied. Die genannten Kollegen fungieren an ihren Dienststellen zugleich als gewerkschaftliche Ansprechpartner für die Beschäftigten.

Als Bindeglieder zu den Seniorinnen und Senioren wirken weiterhin die Kollegen Konrad Spiegler und Franz Stangl. Der Vorstandschaft ist froh zwei so kompetente Kollegen zu haben, die sich für die Senioren stark machen.

Gallersdörfer ging auch auf den Bezirkstag des Bezirksverbandes Nürnberg Anfang Oktober in Weimar ein, wo der OV mit sechs Delegierten vertreten war. Nachdem der langjährige Vorsitzende Peter Krieger aus Altergründen nicht mehr kandidiert hatte, musste der Vorsitz neu besetzt werden. Als Nachfolger wurde Kollege Jochen Göller aus Oberfranken mit großer Mehrheit ins Amt gewählt. Auch für den OV Weiden gab es eine gravierende Veränderung. Hans Eich ist als stellv. Vorsitzender des BV nicht mehr angetreten, ebenfalls aus Altersgründen. Die engagierte gewerkschaftliche Arbeit von Hans Eich wird im ganzen Bezirk und darüber hinaus bundesweit geschätzt. Nicht zuletzt deshalb wurde Hans einstimmig und völlig verdient zum Ehrenmitglied des BV ernannt. Dazu unsere herzlichen Glückwünsche.

Erfreulich für den OV ist, dass Christian Birzer nunmehr die Weidener Flagge im BV-Vorstand als stellvertretender Vorsitzender hochhält. Der Kollege ist nach seinem erfolgreichen Aufstieg in den gehobenen Dienst Anfang des Jahres nach Weiden gewechselt und verrichtet Dienst bei der FKS.

Seniorenbeauftragter Konrad Spiegler berichtete von der Sternfahrt der Senioren nach Meiningen, die dieses Jahr im September nach mehrmaligem pandemiebedingten Verschieben endlich stattfinden konnte. Sie war sicherlich ein Highlight und für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Als kleines Manko wurde der an sich schöne Veranstaltungsort Meiningen thematisiert, der gerade für die südlicheren Ortvereine Im Bezirk recht weit entfernt war. Hier solle man künftig darauf achten, dass der Veranstaltungsort für alle etwas zentraler gewählt wird.

Gallersdörfer sprach verschiedene Aktionen an, die der OV Weiden durchführte. Das Verteilen der Adventskalender zur Weihnachtszeit war ein voller Erfolg. Sie werden auch in diesem Jahr wieder an die Kollegen ausgegeben. Des Weiteren wurden in der Vergangenheit Laufgruppen, beispielsweise für den Weidener NoFi-Lauf mit Trikots ausgestattet, Schießpreise wurden gestiftet und andere Dinge. Der Vorsitzende ließ durchblicken, dass man sich auch künftig Gedanken machen werde, um mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Der BDZ müsse vor Ort ansprechbar sein und sein Ohr nah an den Beschäftigten haben.

Der OV Weiden werde sich weiterhin für seine Dienststellen im Bezirk einsetzten und da, wo es gestiegene Anforderungen an das Personal oder die Aufgabendichte erfordern, auch für einen Aufwuchs an Dienstposten eintreten. Als Beispiel führte er den Neubau des Zollamtes Waidhaus an. Dem unermüdlichen Einsatz von Hans Eich sei es zu verdanken, dass der Neubau nunmehr durch einen Erlass festgeschrieben ist. Damit finde diese beinahe unendliche Geschichte endlich einen guten Ausgang. Positiv zu erwähnen sei auch die Unterstützung durch MdB Uli Grötsch, mit dem man in der Sache mehrfach im guten Austausch stand.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden kam Kassier Markus Völkl zu Wort und trug seinen Kassenbericht vor. Die Zahlen konnten sich mehr als sehen lassen. Nachdem Revisor Hans Forster dem Kassier eine gute Arbeit bescheinigt hatte, war die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft nur noch eine Formsache.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildeten sicherlich die Ehrungen der langjährigen Mitglieder, die Gallersdörfer gemeinsam mit Vorstandsmitglied Karlheinz Selch vornahm. Sie bedankten sich für die Treue zum BDZ und überreichten Urkunden, Ehrennadeln und Präsentkörbe. Die Anwesenheit der zum Teil über 80-jährigen Jubilare war ein absoluter Gewinn für die Veranstaltung.

Sodann folgte die Ansprache von Thomas Liebel. Der stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Hauptpersonalrats ging in seiner Rede auf die aktuellen Herausforderungen ein. Viele Dinge seien auf dem Prüfstand, da immer wieder haushalterische Einsparmöglichkeiten gesucht würden. Zuletzt habe er sich als HPR Vorsitzender für die Einsatztrainingszentren stark gemacht, die aufgrund der extremen Kostensteigerungen viel teurer würden als geplant. Hier konnte man Bundesminister Linder eine Zusage für eine möglichst zügige Realisierung der Einsatztrainingszentren abringen.

Liebel verurteilte die pauschalen Stelleneinsparungen, die der Verwaltung auferlegt wurden. Diese seien ein Sparprogramm an der völlig falschen Stelle und wirkten sich langfristig negativ aus. Beim Thema Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage zeigte er sich hingegen zuversichtlich, dass diese noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werde. Neben vielen anderen Dingen ist die Durchlässigkeit der Laufbahnen ein wichtiges Thema. Man müsse den gestiegenen Anforderungen an die Beschäftigten Rechnung tragen und hier entsprechend nach Eignung, Leistung und Befähigung Fortkommensmöglichkeiten schaffen.

Aufgrund der andauernden Krisenlage sei es leider derzeit schwierig Sachthemen im politischen Raum zu platzieren, da diese immer wieder kurzfristig überlagert würden. Dennoch halte man aber selbstverständlich an den gewerkschaftlichen Kernforderungen wie beispielsweise der Reduzierung der Wochenarbeitszeit oder der Dienstpostenbündelung fest und werde diese immer wieder thematisieren.

Im Hinblick auf die im Januar 2023 anstehende Einkommensrunde unterstützt der BDZ die Forderung des DBB nach einer Erhöhung um 10,5 % bzw. mindestens 500 € in jeder Hinsicht. Einer blanken Einmalzahlung ohne weitere Erhöhungen erteilte Liebel eine Absage und warnte davor auf diesen Zug aufzuspringen. Nur eine signifikante lineare Erhöhung der Entgelte sei nachhaltig und helfe den Beschäftigten die Preissteigerungen dauerhaft zu bewältigen.

Zum Ende seiner Ausführungen dankte Liebel den Gewerkschaftern vor Ort für ihr Engagement und dem Einsatz für die Beschäftigten. Alle Erfolge seien nur dadurch möglich, dass man den ständigen –bei Bedarf auch kritischen- Austausch mit allen Verantwortlichen in Verwaltung, sowie den Abgeordneten im politischen Bereich suche und pflege.

Nach gut zwei Stunden, die wie im Fluge vergingen, schloss Vorsitzender Martin Gallersdörfer die Jahreshauptversammlung mit einem Dank an die Anwesenden für ihre Zeit und das gezeigte Interesse und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

 

 

 

 

zurück

BDZ vor Ort

Ihr Kontakt zu den Bezirksverbänden



Schnell finden

Der kurze Weg zur Information