BDZ vor Ort

Dienststellenbesuch bei der Zentralen Auskunftsstelle zur Kraftfahrzeugsteuer der Generalzolldirektion in Cottbus

Am 4. Februar 2020 löste der Vorsitzende des GPR und stellvertretende Bundesvorsitzender des BDZ, Thomas Liebel, sein Versprechen gegenüber dem Vorsitzenden des Örtlichen Personalrates René Müller (BDZ) ein und besuchte die Zentrale Auskunftsstelle zur Kraftfahrzeugsteuer (Zentrale Auskunft KraftSt) am Dienstort Cottbus der Generalzolldirektion. Die Zentrale Auskunft KraftSt ist an insgesamt 4 Standorten in Cottbus, Zittau und Frankfurt/Main vertreten und mit 185 Beschäftigten einer der größten Arbeitsbereiche der Generalzolldirektion (GZD). Aufgrund der hohen Leitungsspanne im Arbeitsbereich Zentrale Auskunft KraftSt – sowie dem gesamten Referat Auskunft – der GZD, bedarf es dringend einer Etablierung von Teamleitungsstrukturen, die aufgabengerecht mit entsprechenden Spitzenämter des mittleren und gehobenen Dienstes hinterlegt werden.

20. Februar 2020
  • Hintere Reihe von links nach rechts: Thomas Haß, Mitglied des ÖPR, Ina Süße Standortleitung Cottbus, Thomas Liebel Vorsitzender GPR Vordere Reihe von links nach rechts: Anett Eulitz, stellv. Referatsleitung DII.A.2, Dr. Alexander Gorski, Referatsleiter DII.A.2, René Müller, Vorsitzender ÖPR Auskunft KFZ- Steuer.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des örtlichen Personalrats, René Müller, sowie weiteren Gesprächen mit Vertretern des ÖPR, der Referatsleitung sowie der Arbeitsbereichsleitung konnte sich Thomas Liebel vor Ort einen Eindruck der täglichen Herausforderungen in der Zentralen Auskunft KraftSt verschaffen. In einer anschließenden, lockeren Gesprächsrunde mit den Beschäftigten vor Ort gab Kollege Liebel einen Ausblick auf anstehende Aufgaben und mögliche Änderungen innerhalb der Verwaltung und es kamen die Probleme und Herausforderungen der Beschäftigten zur Sprache. Dabei stellte sich neben der psychischen Belastung in der Auskunft vor allem die spürbar ungerechte Verteilung der Spitzenämter im mittleren und gehobenen Dienst innerhalb der GZD als das dominierende und die Beschäftigten umtreibende Problem heraus.

Aufgabengerechte Verteilung der Spitzenämter erörtert

Derzeit ist am Standort Cottbus der GZD eine Auslastung im mittleren Dienst von gerade einmal ca. 20 % im Spitzenamt A9m erreicht. Seit Jahren erhalten die Beschäftigten und der ÖPR bei entsprechenden Nachfragen die lapidare Antwort die Quote sei innerhalb der GZD ausgeschöpft. Dies hat zur Folge, dass das Beförderungsgeschehen seit 2015 völlig zum Erliegen gekommen ist und Beschäftigte mehrmals sehr gute Beurteilungen erhalten haben ohne die Möglichkeit befördert zu werden. Für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort stellt sich daher zu häufig die Frage, welche Fortkommensmöglichkeiten für herausragend beurteilte Beschäftigte überhaupt noch in Betracht kommen.

Kollege Liebel versprach den Bediensteten vor Ort, hier nochmals schnellstmöglich das Gespräch mit der Verantwortlichen innerhalb der Generalzolldirektion zu suchen und darauf zu achten, dass bei einer Ausbringung von Planstellen im Spitzenamt auch die hiervon unterrepräsentierten Organisationseinheiten der GZD einbezogen werden. Dies setzt jedoch auch eine überfällige Anpassung der Dienstpostenbewertung Zoll voraus.

Technische Ausstattung verbessern

Ein weiterer Kritikpunkt war die Anfälligkeit der SINA Notebooks im täglichen Gebrauch der Zentralen Auskunft KraftSt. Denn es kommt sehr häufig zu Verbindungsabbrüchen und Ausfällen des Netzwerkes seit dem Einsatz von SINA Notebooks innerhalb der Zentralen Auskunft und zeigt sich als sehr problematisch zur Bewältigung des Anrufaufkommens. Gesprächsabbrüche mit Beteiligten sind nicht nur ärgerlich, sondern stellen auch keine gute Außenwirkung der GZD dar. Die technischen Schwierigkeiten werden in Abstimmung zwischen den Kollegen Müller und Liebel an den zuständigen Stellen der GZD vorgebracht.

Insgesamt wurde dieser Besuch von allen Beteiligten positiv und als wichtig eingeschätzt, um Probleme anzusprechen und entsprechend weiter transportieren zu können.

  

 

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