10.02.2014

dbb und BDZ positionieren sich für Einkommensrunde 2014

Am 11. Februar wird die Forderung des dbb in der bevorstehenden Einkommensrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen verkündet. Bei den Verhandlungen, die im Bund und in den Kommunen geführt werden, geht es neben Einkommensverbesserungen um eine unbefristete Übernahme von qualifizierten Nachwuchskräften sowie um eine zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifabschlusses auf die Besoldung und Versorgung. BDZ-Bundesvorsitzender Dieter Dewes und seine Stellvertreterin Adelheid Tegeler, die auch der dbb-Bundestarifkommission angehört, kündigten an, dass der BDZ gemeinsam mit dem dbb in der Einkommensrunde 2014 Entschlossenheit demonstrieren werde.

dbb-Bundesvorsitzender Klaus Dauderstädt hatte beim außerordentlichen BDZ-Gewerkschaftstag am 29. Januar in Magdeburg bekräftigt, mit welcher Erwartungshaltung der dbb in die bevorstehenden Verhandlungen gehe.

„Wer dient, will auch angemessen verdienen“, erklärte Dauderstädt unter dem Beifall der BDZ-Delegierten. Diese Angemessenheit werde sich an den Resultaten der Einkommensrunde 2014 ablesen lassen. Bereits beim Auftakt im März in Potsdam werde es „zur Sache gehen“, versicherte Dauderstädt.

dbb und BDZ fordern eine vollständige Übertragung von Tarifabschlüssen sowohl auf die Besoldung als auch auf die Versorgung. Dass die Mehrheit der Bundesländer ihre Tarifabschlüsse nicht mehr vollständig auf die Beamtinnen und Beamte überträgt, wurde von Dauderstädt erneut kritisiert. Die Föderalismusreform II habe eine „Ausfransung des Dienstrechts“ ermöglicht.

Mit Blick auf die von der Bundesregierung angekündigte gesetzliche Regelung der Tarifeinheit bekräftigte der dbb-Bundesvorsitzende, dass sich der dbb jeder Einschränkung der Koalitionsfreiheit entgegenstelle und fügte hinzu: „Wenn sich Menschen zu einer Gewerkschaft zusammenschließen, dann darf man dieser nicht das Tarifgeschäft verbieten.“

Je nach Verlauf der Verhandlungen in der Einkommensrunde 2014 ist mit einer zentralen Protestveranstaltung in Berlin und regionalen Aktionen zu rechnen. Dieter Dewes wirbt für eine starke Beteiligung des BDZ und die Solidarität mit den anderen dbb-Gewerkschaften.

Der BDZ werde – wie in früheren Einkommensrunde – gemeinsam, nämlich Beamtinnen und Beamten einerseits sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer andererseits, Seite an Seite für einen guten und zufriedenstellenden Abschluss demonstrieren. Auch 2014 müssten die Fahnen und Farben des BDZ wahrgenommen werden.

Sobald die Forderung des dbb in der Einkommensrunde 2014 feststeht wird, werden wir weiter berichten.