18.05.2021 Priorisierung bei Impfstoffvergabe endet am 7. Juni

BDZ fordert Impfangebot für alle Beschäftigte der Bundesfinanzverwaltung!

Bei den Corona-Impfungen soll nach einem Beschluss der Ressortchefs von Bund und Ländern ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten. Die Priorisierung soll ab diesem Zeitpunkt aufgehoben werden, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach entsprechenden Beratungen mit den Bundesländern mit. Die Priorisierungslisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf sollen demnach in Arztpraxen, regionalen Impfzentren sowie bei Betriebsärzten wegfallen.

Der gesetzliche Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus wird gegenwärtig über die Priorisierungsentscheidungen der Coronavirus-Impfverordnung geregelt. Dem BDZ ist bewusst, dass sich mit einer Aufhebung dieser Priorisierungsentscheidungen nicht innerhalb weniger Tage die Engpässe der Impfkapazitäten beseitigen lassen. „Gleichwohl braucht es perspektivisch ein dienstliches Impfangebot für alle Beschäftigte der Bundesfinanzverwaltung unter Berücksichtigung des Prinzips der Freiwilligkeit“, fordert BDZ Bundesvorsitzender Dieter Dewes.

Ferner bedarf es einer Bündelung der Kapazitäten des betriebsärztlichen Dienstes (BAD GmbH), des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und des medizinischen Dienstes der Bundespolizei für ein möglichst rasches und flächendeckendes Impfangebot für alle interessierten Beschäftigten der Bundesfinanzverwaltung – was ohnehin die Erwägung zur Implementierung eines eigenen medizinischen Dienstes für die Bundesfinanzverwaltung erfordert.

Das erforderliche Angebot des Dienstherrn umfasst nach der Forderung des BDZ auch die Nachwuchskräfte des Zolls, des ITZBund und des BZSt, die hinsichtlich einer qualitativen Ausbildung von dem praktischen Dienstbetrieb nicht ausgeschlossen bleiben dürfen. Das Ziel des BDZ ist die Eindämmung der Pandemie im Dienstbetrieb – dafür setzen wir uns ein und werden weiter berichten. Bleibt bitte gesund!

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