Bundesvorsitzender Dieter Dewes

21.05.2021 BV Westfalen

32. Bezirkstag wählt neuen Vorstand

Am 19.05.2021 endete am frühen Nachmittag der 32. Bezirkstag des Bezirksverbands Westfalen mit dem Motto „BDZ Westfalen – Klar besser“, an dem rund 50 Delegierte teilgenommen haben. Aufgrund der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung in NRW, musste die Teilnehmerzahl auf ein Minimum reduziert werden, sodass keine Gäste oder Ehrengäste geladen werden konnten. Darüber hinaus waren weitere Vorgaben nach den Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Nach der Begrüßung durch den Bezirksverbandsvorsitzenden, Stefan Walter, und der Wahl der Verhandlungsleitung standen die Beratungen zu den Satzungsänderungen an. Im weiteren Verlauf folgten die Tätigkeitsberichte des Vorstands und der Kassenprüfer, die abschließend die Entlastung des Vorstands beantragten. Nach der erfolgreichen Entlastung war der Weg für die anstehenden Neuwahlen frei.

Aufgrund der jeweils erfolgten Wahlen und Abstimmungen setzt sich der neue Vorstand bzw. Hauptvorstand des BDZ Bezirksverbands Westfalen wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Stefan Walter (BDZ OV Dortmund)
  • Drei Stellvertreter/innen: Sebastian Teßmer (BDZ OV Münster), Steffen Knaak (BDZ OV Münster) und Astrid Haase (BDZ OV BWZ Münster)
  • Beisitzer für Ruhestandsangelegenheiten: Gerd Teuber (BDZ OV Paderborn)
  • Schriftführerin: Adelheid Tegeler (BDZ OV Münster)
  • Kassierer: Martin Seier (BDZ OV Münster)
  • Obfrau für Tariffragen: Sabine Mierau (BDZ OV Bielefeld)
  • Frauenvertreterin: Dagmar Witte-Osbahr (BDZ OV Dortmund)
  • Bezirksjugendleiter: Marcel Borrmann (BDZ OV Paderborn)
  • Rechnungsprüfer: Alexander Karsten (BDZ OV Dortmund) und Heinrich Hundrup (BDZ OV BWZ Münster)

Der BDZ-Bundesvorsitzende Dieter Dewes gratulierte allen gewählten Mitgliedern in seinem Grußwort recht herzlich und wünschte dem BDZ Westfalen weiterhin viel Erfolg für die nächsten fünf Jahre der Amtszeit.

In seinem anschließenden Bericht zur aktuellen gewerkschaftlichen Lage betonte Dewes, dass die politische Leitung im BMF endlich handeln muss, um die vielen Baustellen in der Zollverwaltung abzubauen.

Am Beispiel der Kontrolleinheiten machte er deutlich, wie prekär die Lage teilweise ist. Sowohl die Personalausstattung, als auch die Sachausstattung müsste deutlich verbessert werden. So sei beispielsweise die Forderung des BDZ Westfalen nach einem Einsatzstock (kurz) nur folgerichtig. Auch die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage wäre eine gewisse Wertschätzung und lange überfällig.

Dass es ebenfalls noch Nachholbedarf bei der IT-Ausstattung gibt, machte Dieter Dewes anhand der überfälligen Einführung von Smartphones und der Ausstattung für mobiles Arbeiten deutlich. Die Digitalisierung muss weiter vorangetrieben werden, auch bei der entsprechenden Hardware. Die nötigen Haushaltsmittel ständen dafür schließlich zur Verfügung, was er auch in den Haushaltsgesprächen mit der Politik anbringen wird.

Die Anhebung des Eingangsamtes im gehobenen Zolldienst auf A 10 ist weiterhin erklärtes Ziel des BDZ, ebenso die Durchlässigkeit der Laufbahnen. Nur so kann der Zoll als attraktiver Arbeitgeber bestehen und den Kolleginnen und Kollegen gewisse berufliche Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Abschließend zeigte Dieter Dewes die weiteren gewerkschaftlichen Forderungen des BDZ auf. Als einzige Fachgewerkschaft in der Zollverwaltung wird der BDZ die Interessen der Beschäftigten weiterhin umfassend vertreten. Getreu dem Motto: BDZ – Klar besser!

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