Bezirksverband Nürnberg

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v.l.n.r.: ZOAR Fritsch, RD Görtz und ZOAR Brunner (neuer dienstsitzführender Fachgebietsleiter

ZOAR Fritsch erhält die Urkunde von Regierungsdirektor Heinz-Gerd Görtz (Lehrbereichsleiter BWZ)

01.03.2019 OV Mittelfranken

Eine Ära geht am BWZ DS Fürth zu Ende

Herr ZOAR Edgar Fritsch geht nach 35 Jahren als Lehrender und Gutachter in der Zolllehranstalt (ZLA) Fürth in den Ruhestand.

Er kam bereits als Zollinspektor am 1. September 1984 vom Zollamt Nürnberg an die damalige Zolllehranstalt Fürth der Oberfinanzdirektion Nürnberg. Als Lehrender war er eingesetzt in den Bereichen Zollrecht, VSt, VuB, und insbesondere Artenschutz sowie als Gutachter im Bereich Chemikalien und Kunststoffe. Dabei kam ihm seine Ausbildung als Chemielaborant zu Gute.

Ein dienstlicher Höhepunkt war sicher die Abordnung vom 01.11. - 15.12.1985 nach Haiti im Rahmen eines Zollprojekts der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), um ein Zolllabor einzurichten.

Anfang Mai 2002 wurde er zum ständigen Vertreter des Vorstehers ernannt und ab dem 1. April 2003 - nach dem plötzlichen Tod des damaligen Vorstehers ZOAR Horst Reis - zum Vorsteher der ZLA ernannt. Es folgten Jahre des Wandels in der Zollverwaltung, die auch an der ZLA nicht spurlos vorüber gingen.

Ab dem September 2009 änderte sich der Name in Bildungs-und Wissenschaftszentrum / Dienstsitz Fürth. Die Eigenständigkeit ging verloren. Der Vorsteher war „nur noch“ ein Fachgebietsleiter. Zum Jahreswechsel 2016 erfolgte die Überführung in die Generalzolldirektion / Direktion IX / BWZ / Dienstort Fürth. Man muss anerkennen, dass es dem BDZ gelungen war, die Umorganisationen sozialverträglich umzusetzen und die fachliche Kompetenz am Standort Fürth zu erhalten.

Am 28. Februar 2019 sagte Kollege Fritsch „Tschüss“ nach fast 42 Dienstjahren beim Zoll. Neuer dienstsitzführender Fachgebietsleiter ist der langjährige Lehrende ZOAR Frank Brunner.

Der BV Nürnberg setzt sich derzeit für eine deutliche personelle Stärkung und einen Ausbau der ZLA ein. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Klaus Spörl