Bezirksverband Nürnberg

Nachrichten

04.12.2020 Aus den Personalvertretungen

Digitale Personalversammlung beim Informationstechnikzentrum Bund, Dienstsitz Ilmenau

Unser Bezirksverband hat behördlichen Zuwachs erhalten: Seit einiger Zeit umfasst der örtliche Zuständigkeitsbereich unseres Bezirksverbandes die Dienstsitze Ilmenau und Nürnberg des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund).

Die IT-Betriebskonsolidierung des Bundes ist ausschlaggebend für die beiden Dienstsitze des ITZBund in Thüringen und Mittelfranken. Dabei handelt es sich um ein zentrales IT-Zukunftsprojekt der Bundesverwaltung, bei dem der IT-Betrieb von über 100 Behörden der unmittelbaren Bundesverwaltung in die Rechenzentren des ITZBund verlagert werden soll. Am Standort Ilmenau wurde zudem ein eigenes Profil für den Bereich Geodaten etabliert. Zudem entwickelt das ITZBund in Ilmenau ein Kompetenz-Zentrum für Umweltinformationssysteme und Ingenieurs-IT. Insgesamt ist das ITZBund mit über 3.400 Beschäftigten an 12 Standorten in Deutschland vertreten.

Die diesjährige Personalversammlung des ITZBund am Dienstsitz Ilmenau erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie mittels Skype-Konferenztechnik. Mehr als 150 Beschäftigte hatten sich zur digitalen Personalversammlung zugeschaltet. Für unseren Bezirksverband beteiligte sich der stellv. BDZ-Bezirksvorsitzende und Vorsitzende des Hauptpersonalrats beim Bundesministerium der Finanzen, Thomas Liebel. Kollege Liebel informierte die Teilnehmer*innen über die anstehende Umwandlung der Rechtsform des ITZBund in eine rechtlich nicht-selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Errichtung der Anstalt wird voraussichtlich zum 1.1.2021 vollzogen und hat auf das Dienst- und Arbeitsverhältnis der betroffenen Beschäftigten keine Auswirkungen. Der BDZ hat im politischen Raum für dieses Modell geworben, da andernfalls massive Veränderungen auf die Beschäftigten des ITZBund zugekommen wären.

Zur Verbesserung der beruflichen Rahmenbedingungen der Beschäftigten des ITZBund wird der BDZ-geführte Hauptpersonalrat zu Beginn des nächsten Jahres eine Rahmendienstvereinbarung „ortsunabhängiges Arbeiten“ mit den zuständigen Stellen des Bundesfinanzministeriums abstimmen. Es ist der Corona-Pandemie geschuldet, dass zwischenzeitlich alle erkannt haben sollten, dass die Arbeits- und Dienstfähigkeit unabhängig des Arbeitsortes sichergestellt werden kann. Im Zuge der diesjährigen Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag wird das ITZBund aufgrund seiner Aufgabenzuwächse mit 500 zusätzlichen Planstellen gestärkt. Somit nehmen die Herausforderungen der Nachwuchsgewinnung und Besetzung der offenen Stellen beim ITZBund weiter zu. Liebel erinnerte abschließend an die erfolgreichen Verhandlungen des BDZ zur Einführung einer Stellenzulage für die Beschäftigten des ITZBund, die gestaffelt nach Laufbahnzugehörigkeit im Umfang von 96,00 EUR bis 192,00 EUR vergütet wird.