Nachrichten

01.12.2021 BV-Berlin-Brandenburg

Am 25. und 26. November 2021 kam der Bezirkshauptvorstand des Bezirksverbandes Berlin-Brandenburg zu einer sog. Hybrid-Sitzung zusammen.

Am 25. und 26. November 2021 kamen 25 Mitglieder des Bezirkshauptvorstandes zu einer sog. Hybrid-Sitzung zusammen.

Hybrid-Sitzung? Die Corona-Pandemie hat viele Besprechungsformen populär gemacht, die bis zur Pandemie allenfalls ein Schattendasein führten, so auch die sog. Hybrid-Sitzung. An einer Hybrid-Sitzung nehmen sowohl Personen in Präsenz als auch per Meeting-Software teil (z.B. Personen, die einer Risikogruppe angehören).

So also auch hier. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich unter strikter Einhaltung eines 2G-Hygienekonzepts (+zusätzlicher Selbsttestungspflicht an beiden Veranstaltungstagen) in Lehnin. Sechs weitere waren per Web zugeschaltet. 

Nach kleineren technischen Auftaktschwierigkeiten wurde dann jedoch schnell eine gute Gesprächsatmosphäre erreicht. Allen Teilnehmenden war anzumerken, dass der Austausch mit Gleichgesinnten guttat und das noch um ein Vielfaches mehr, wenn man sich von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Das, was die letzten eineinhalb Jahre eben nicht möglich war.

Die Pandemie hat uns dann doch alle verändert, wie wir feststellen mussten. Auch auf die gewerkschaftliche Arbeit wirken sich die Corona‑Umstände aus. Mangels Präsenz vor Ort lässt sich der gewerkschaftliche Zusammenhalt schlicht schwieriger bewerkstelligen. Offenbar eine reizvolle Gelegenheit, die Verwaltungs(macht)positionen zu stärken, so könnte man zumindest nach den Berichten einiger Ortsverbände meinen - eine Steilvorlage für die beiden Ehrenvorsitzenden Andreas Schwenke und Klaus-Dieter Schulz. In ihrem Redebeitrag stellten sie heraus, dass die gewerkschaftliche Arbeit zu jedem Zeitpunkt der zurückliegenden zwei „Coronajahre“ im Rahmen des Machbaren und oft sogar weit darüber hinaus fortgeführt wurde, was aus ihrer Sicht anerkennenswert ist. Sie motivierten, nicht locker zu lassen und sich weiter als Sprachrohr der Kolleginnen und Kollegen einzusetzen, um Missstände aufzuzeigen, sich mit Ideen einzubringen und für ein faires und gerechtes Miteinander einzusetzen.

Von den Berichten aus den Verantwortungsbereichen (Vorstand, Ortsverbandsvorsitzende und Obleute) ist exemplarisch der Bericht aus dem Hauptpersonalrat - HPR - zu erwähnen. Michael Luka berichtete u.a., dass nach vielen Jahren des Stillstandes in Sachen Personalentwicklungskonzept für die Zollverwaltung nunmehr eine entsprechende Rahmenrichtlinie vor der Unterzeichnung steht, die durch die Generalzolldirektion in Form eines Personalentwicklungskonzepts umzusetzen sein wird.

Die Einführung eines Personalentwicklungskonzepts für die Zollverwaltung ist ein bereits seit Längerem verfolgtes Ziel des BDZ. Wir glauben, dass es einen konkreten Handlungsrahmen braucht, um die Beschäftigten der Zollverwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen und Aufgabenstellungen dieser Zeit vorzubereiten, sie mitzunehmen, aber auch zu fördern, d.h. attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Wir sind gespannt!

Auf der Sitzung des Bezirkshauptvorstandes wurde sich unter anderem noch zu folgenden weiteren Themen beraten:  

  • Gewerkschaftstag in Berlin, terminiert für März 2023 (Prozedere zur Festlegung der Delegierten, sowie mögliche inhaltliche Anträge aus dem BV Berlin-Brandenburg)
  • Mehr Frauen in den BDZ
  • Initiierung eines Workshops
  • Haushaltsplan für 2022
  • Möglichkeiten zur Optimierung der Anwärter/-innen-Kampagne
  • Fortbildungsmöglichkeiten für das Jahr 2022
  • Benennung der Kandidaten/-innen für die JAV-Wahlen 2022

Geschafft für den Moment, aber mit Tatendrang im Gepäck ging´s für die Teilnehmenden nach 2 Tagen Sitzungsmarathon dann zurück an die Dienststellen.

- Peter Seifert -