Dewes, Dr. Bösinger

11.04.2018

Dieter Dewes im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Bösinger

Der ehemalige Hamburger Wirtschaftsstaatsrat Dr. Rolf Bösinger wechselte nach der Bildung der Großen Koalition im März als Staatssekretär zum Bundesministerium der Finanzen. Am 11. April 2018 trafen sich der HPR-Vorsitzende und BDZ-Bundesvorsitzende, Dieter Dewes, und Dr. Bösinger zu einem ersten Gespräch.

Dr. Bösinger ist seit dem 14. März 2018 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Dr. Rolf Boesinger, 52 Jahre alt, wird aufgrund des Neuzuschnitts der Zuständigkeiten im BMF die Abteilungen III (Zoll; Umsatzsteuer; Verbrauchsteuern), IV (Steuerabteilung) sowie V (Föderale Finanzbeziehungen, Staats- und Verfassungsrecht, Rechtsangelegenheiten; Historiker-Kommission) verantworten. Damit ist er unser Ansprechpartner in allen Angelegenheiten der Bundeszollverwaltung.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler war ab 2005 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig. Dort war er zunächst bis 2008 Leiter des Leitungs- und Planungsstabs, anschließend bis 2010 Leiter der Abteilung Grundsatzfragen, Rentenfinanzen, Innovation und Information und von 2011 bis 2012 Leiter der Gruppe „Unternehmensbezogene Aktivitäten einer zukunftsgerechten Arbeitswelt - Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR)“.

Ab 2012 leitete Dr. Bösinger den Planungsstab der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. Zum 17. April 2015 wurde er von Senator Frank Horch zum Staatsrat für den Bereich Wirtschaft und Innovation der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation im Senat Scholz II berufen, ein Amt, das er bis zu seiner Ernennung als Staatssekretär im BMF innehatte. Bösinger wirkte als Wirtschaftsstaatsrat insbesondere an der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen mit.

Dr. Bösinger stellte einleitend fest, dass er in der Hansestadt Hamburg die ersten Kontakte zur Zollverwaltung knüpfen konnte.

Besprochen wurden insbesondere die Personalsituation in der GZD, die fehlenden Ausbildungskapazitäten, die FIU, Herausforderungen in Bezug auf den Brexit, um nur einige zu nennen.

Einig war man sich, dass man in den nächsten Wochen einen intensiven Meinungsaustausch führen wird.

Initiates file downloadDruckansicht  

Opens external link in new windowKommentieren Sie diesen Artikel im BDZ-Blog