Ulrich Silberbach, dbb Bundesvorsitzender, Adelheid Tegeler (BDZ), Volker Geyer, Fachvorstand Tarifpolitik, Dieter Dewes (BDZ), von rechts.

Adelheid Tegeler

Dieter Dewes

08.02.2018 Tarifrunde 2018

dbb Gewerkschaften fordern 6 Prozent, mindestens 200 Euro

Im März 2018 steht die aktuelle Tarifrunde an. Im Rahmen einer Sitzung am 8. Februar 2018 im dbb forum berlin legten die Bundestarifkommission und der Beamtenpolitische Koordinierungsausschuss die diesbezüglichen Forderungen des dbb fest. Im Ergebnis fordert der dbb für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen 6 Prozent mehr Gehalt, bei einer Mindesterhöhung von 200 Euro als sozialer Komponente sowie 100 Euro für Auszubildende.

Die für eine entsprechende Erhöhung erforderlichen finanziellen Mittel sind aufgrund der anhaltend positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland vorhanden. Im Haushaltsjahr 2017 konnten Bund, Länder und Gemeinden Steuereinnahmen in Höhe von 674,6 Mrd. € verbuchen. Gegenüber dem Haushaltsjahr 2016 mit Gesamteinnahmen von 648,3 Mrd. € ist dies ein Zuwachs von 26,3 Mrd. € oder 4,1 %.

Für den BDZ nahmen das Bundestarifkommissionsmitglied Adelheid Tegeler, sowie der BDZ-Bundesvorsitzende und Sprecher der Vorsitzenden der Bundesbeamtengewerkschaften, Dieter Dewes, teil.

Adelheid Tegeler trug engagiert die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen der Bundesfinanzverwaltung vor.

Für die Bundesbeamtengewerkschaften unterstützt Dewes die Forderung der BTK. Dies gilt insbesondere für die Anwärterinne und Anwärter, denn gerade im öffentlichen Dienst entstehen durch die hohen Altersabgänge erhebliche Lücken, welche nur geschlossen werden können, wenn wir uns im Verhältnis zur Wirtschaft als attraktiver und interessanter Arbeitgeber der jungen Menschen darstellen können. Dies gilt nicht zuletzt für die Zollverwaltung. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht vor, den Zoll in allen Aufgabenbereichen insbesondere durch Personalmaßnahmen in Form eines erhöhten Umfangs an Stellen und Verbesserungen bei der Besoldung zu stärken. Die geforderte Gehaltserhöhung und eine entsprechende Übertragung auf den Beamtenbereich wäre hier ein erster Schritt.

Wir werden weiter berichten.

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